スピーチダイジェスト

中野 寿子/なかの ひさこ/日本語

当時は義務教育を免除するということがあって、私自身小学校も中学校も行っていません。ですので、たぶんいまだに小学校の低学年がやるような算数もできないと思いますね。で、私が15歳になったとき、普通はもう中学校3年生ぐらいで義務教育が終わる歳ですけど、 その頃に訪問教育をしましょうということいなりました。山口市内にある日赤病院の中の院内学級で教えていらっしゃる先生が 1週間の空いている時間を私の自宅まで来てマンツーマンで教えられることだけをしましょう。 小学校をすっ飛ばして中学校の訪問教育を15歳から受けるようになったんですね。

Hisako Nakano/English

At that time, there was a system that allowed people to be exempted from compulsory education, so I myself did not attend either elementary school or junior high school. That’s why I think I probably still can’t do even the basic arithmetic that lower-grade elementary students learn. 

When I turned fifteen — normally the age when a student finishes compulsory education after the third year of junior high school — it was decided that I should receive home-visit education.A teacher who taught at the school within the Japanese Red Cross Hospital in Yamaguchi City would come to my home during his free time once a week and give me one-on-one lessons. I skipped elementary school altogether and began receiving junior-high-level home-visit education from the age of fifteen.

Hisako Nakano/ German

Damals gab es die Möglichkeit, von der Schulpflicht befreit zu werden, und deshalb habe ich selbst weder die Grundschule noch die Mittelschule besucht. Daher denke ich, dass ich wahrscheinlich bis heute nicht einmal die einfache Mathematik beherrsche, die Kinder in den ersten Grundschuljahren lernen.

Als ich 15 Jahre alt wurde – also in dem Alter, in dem man normalerweise die neunte Klasse abschließt und die Schulpflicht endet – wurde beschlossen, dass ich Hausunterricht bekommen sollte.

Ein Lehrer, der an der Schulklasse im Rotkreuz-Krankenhaus in der Stadt Yamaguchi unterrichtete, kam einmal pro Woche in seiner freien Zeit zu mir nach Hause, um mir im Einzelunterricht nur das beizubringen, was möglich war. So begann ich mit 15 Jahren, ohne je die Grundschule besucht zu haben, den Hausunterricht auf Mittelschulniveau zu erhalten.

佐藤 順子/さとう じゅんこ/日本語

最初から私は親がいないと知らされていたのが、 突然、親がいましたよって言われて、「ああ、そうですか」とはいかなったですよ。これは、昌也くんもそうだったと思うんですけど。 かといって、親を憎んでもいなかったですけど、「ひとりぼっちなんだ、ずっとひとりぼっちなんだ」という感覚でいたので、かえって気が強い人間になったかもしれませんね。

JUNKO SATO/English

From the beginning, I had been told that I didn’t have any parents.

Then suddenly, I was told, “Actually, you do have parents,” and of course, I couldn’t just say, “Oh, I see,” as if it were nothing.

I think it was the same for Masaya-kun as well.

That said, I never hated my parents.

But because I always felt, “I’m all alone — I’ve always been alone,” maybe that’s why I became a strong-willed person.

JUNKO SATO/ German

Von Anfang an wurde mir gesagt, dass ich keine Eltern habe.

Dann hieß es plötzlich: „Eigentlich hast du doch Eltern“, und natürlich konnte ich da nicht einfach sagen: „Ach so, verstehe“, als wäre es nichts.

Ich denke, bei Masaya-kun war es genauso.

Das heißt aber nicht, dass ich meine Eltern gehasst habe.

Aber weil ich immer das Gefühl hatte: „Ich bin ganz allein – ich war schon immer allein“, bin ich vielleicht ein willensstarker Mensch geworden.

河口 智彦/かわぐち としひこ/日本語

私自身は、はっきりとした記憶ないのですが、5歳くらいに自分の耳がないことに気がつきました。

母の話を聞くと私は母の耳を握って耳がほしいというような動作をした

そうです。

耳が無いため、周りの人から見えないように母手作りの耳のカバーを細で結び覆っていました。

自宅前の道は、通学路だったので行き交う小学生達に「あれはなんだ!」と馬鹿にされたり笑われたりして悔しい思いが積み重なっていったのを覚えています。

TOSHIHIKO KAWAGUCHI/English

I don’t have a clear memory of it myself, but I realized that I didn’t have ears when I was about five years old.

According to my mother, I used to grab her ears and make gestures as if to say that I wanted ears of my own.

Because I had no ears, my mother made handmade ear covers for me, tying them on with strings so that other people couldn’t see.

The road in front of our house was a route children used to walk to school, and I remember how painful it was when they laughed at me or made fun of me, shouting, “What’s that?” as they passed by.

TOSHIHIKO KAWAGUCHI/ German

Ich selbst habe keine klare Erinnerung daran, aber ich bemerkte etwa im Alter von fünf Jahren, dass ich keine Ohren hatte.

Laut meiner Mutter griff ich oft nach ihren Ohren und machte Gesten, als wollte ich sagen, dass ich auch eigene Ohren haben möchte.

Da ich keine Ohren hatte, nähte meine Mutter mir handgemachte Ohrabdeckungen, die sie mit Schnüren festband, damit andere sie nicht sehen konnten.

Die Straße vor unserem Haus war ein Schulweg, und ich erinnere mich, wie schmerzhaft es war, wenn die Schulkinder an mir vorbeigingen, über mich lachten oder riefen: „Was ist das denn?“

市川 昌也/いちかわ まさや/日本語

昌也:結局サリドマイドになったことで 例えば自分の家族がバラけたし、 で、多分普通に生きていけば味わうまで良かったような その苦しみを味わってきたわけじゃない、結果的にね。 で、そのことはやっぱり理不尽だと思うし、 で、それをやった奴らが、のんのんと片一方で生きているわけだよ。 で、知らん顔。 だからそのことに対しては、何なんだって感じだよね。 

ゆかり:何を支えに頑張りました? 最初は憎しみだよね。

昌也:うん。 で、いつか何度も仕返ししてやるっていう。

ICHIKAWA MASAYA/English

Masaya: In the end, because I became a thalidomide victim, my family was torn apart. And I’ve gone through kinds of suffering that, if I had lived an ordinary life, I probably never would have experienced. That’s just the reality. I still think it’s totally unjust. And the people who caused all this— they’re living comfortably on the other side, acting like nothing happened. That really makes me think, “What the hell is that?”

Yukari: What kept you going? What gave you strength?

Masaya: At first, it was hatred. Yeah… I thought, “Someday, I’ll get back at them—again and again.

MASAYA ICHIKAWA/ German

Masaya: Letztendlich ist es so, dass durch das Thalidomid mein Leben völlig auseinandergebrochen ist – zum Beispiel meine Familie.

Ich musste ein Leid erfahren, das ich wahrscheinlich nie erlebt hätte, wenn ich ein „normales“ Leben hätte führen können.

Das empfinde ich als zutiefst ungerecht.

Und die, die das angerichtet haben, leben auf der anderen Seite ganz ruhig weiter – so, als ginge sie das alles nichts an.

Das macht mich wirklich wütend.

Yukari: Was hat dich damals getragen, was hat dir Kraft gegeben?

Masaya: Am Anfang war es Hass.

Und ich dachte immer wieder: Eines Tages werde ich mich rächen.